Samstag, 3. September 2011

Der "Internationale Terrorismus" und mein "Taliban-Kollege" ....

Ich begann den Tag heute morgen an eiinem Halteplatz, an dem ich manchmal einen pakistanischen Kollegen antreffen kann.
Der hat einen langem, schwarzen Rauschebart und ein hübsch verziertes "Käppi" auf dem Kopf.  Also optisch gesehen ganz klar die TV-Kategorie "Internationaler Terrorist" und/oder  "Schläfer".
Er läßt sich auch manchmal liebevoll "Ey, Taliban!" rufen von den Kollegen.
Der schläft aber gar nicht.
Der ist wirklich lebendig und hat sehr viel Humor.
Und keinerlei Ressentiments gegen mich "als Frau".
So wie ich keinerlei Ressentiments gegen ihn habe. 
Ist das nicht komisch?!!!
Und ich sage dir - das ist nicht nur nicht komisch -
sondern einfach schön und entspannt.
 
Heute abend mache ich meine letzte Fahrt und an der Ampel - steht der wieder vor mir. Er hat das gleiche Ziel wie ich, fährt einen Bekannten meiner Fahrgäste, und steigt aus, kommt zu uns und sagt fuchtelnd  "Hey - wieso fährst du mir hinterher?!!!!" Ich lach mich wech ..... und mache noch ein paar Spässe mit den Gästen hierzu und denke wieder einmal, daß die Götter Humor haben. 

3 Kommentare:

Wildgans hat gesagt…

uiiih, dein blog kommt auf die bka-hitliste... diese wörter aber auch. höhö. gruß von sonja

Wildgans hat gesagt…

Beim Tatort heute Abend habe ich an Dich gedacht, da kamen auch Kölner Limousinen vor....

Sati hat gesagt…

Auf der BKA-KGB-Stasi-CIA-Gestapo-Liste - stehe ich schon lange.
Früher einmal habe ich ganz andere Dinge gepostet als heute diese harmlosen Taxi-Geschichten.
Macht also nüscht.
Schlimmer stelle ich es mir vor, wenn jemand glaubt, er stünde dort nicht drauf .... hahaha.

Danke für´s Denken an mich beim Krimi-Schauen.

Zum Taliban-Kollegen nochmal:
Es ist ja durchaus ironisch-liebevoll gemeint, je nachdem, wer das sagt. Und er sagt es ja selbst.
Dennoch - habe ich ihn neulich sehr scharf im Blickfeld über meinen Rückspiegel behalten (zu seinem Wohle, wohlgemerkt), als ein paar glatzköpfig-rasierte Jugendliche an ihn herantraten und mit ihm ins Gespräch kamen.
Blieb aber alles friedlich und harmlos - wie meistens.

Friedliebende Grüße, Sati