So wie heute - läuft es oft: Erst mal wieder bis Highnoon mit einem großen Vorrat an Vertrauen ins Leben unterwegs (mehr als die halbe Schicht ist ´rum für 25 Euro Umsatz - also 12,50 Euro = 50 % für mich, weil ich ich noch einen der alten und besseren Deals habe - abzüglich Sozialabgaben) ... Der erste Kollege, dem ich an meinem ersten Ansatzplatz begegne - steht dort seit mehr als 95 Minuten und sieht so aus, wie ich auch aussehe nach solcher Wartezeit ....nach etwa 110 Miunten kommt ein Einsteiger - ich bin erleichtert! Und warte noch ein wenig .... Stunden später - kommt mehr Bewegung rein - und dann so langsam auch noch viel Spaß und Freude an den bunten und so verschiedenen Menschen, die da plötzlich neben mir auftauchen. Im besten Fall - weiß ich, was sie mir spiegeln und bin in Frieden damit: Alles, was ist. Egal - was es ist. Heute - hat es mich mal wieder sehr berührt, wie divers und dabei dennoch gleich liebenswert die Menschen so sind. An solchen Tagen - mag ich meinen Broterwerb und schätze ihn - sicher nicht des Salärs halber, sondern - weil er mir immer noch so viel über uns Menschen und mich selbst beibringt! Über die Kunst - einverstanden zu sein, mit dem, was gerade geschieht und wer gerade kommt. "Taxi-Zen" quasi ..... oder: Tage, an denen ich die Schönheit in allem und jeder erblicken darf.
Einen wunderschönen Spiegel-Song habe ich dazu heute morgen im Radio gehört: Uncle Cracker und "SMILE"
Sonntag, 22. August 2010
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