Mittwoch, 6. Oktober 2010

Offene Frage

Ich fuhr eine Ärztin in ihre Praxis. Ich fragte sie, welcherart Ärztin sie denn sei und sie gab sich als Frauenärztin zu erkennen. „Ah“, entfuhr es mir, „dann erfahre ich jetzt vielleicht endlich die Antwort auf eine Frage, die ich mir schon so lange immer mal wieder stelle zwischendurch: Was bitte bewegt ihre männlichen Kollegen dazu, diesen Beruf zu ergreifen?“ Ihre Antwort lautet schlicht „Ich weiß es auch nicht. Ich habe mir die gleiche Frage schon oft gestellt.“ Und wir haben einen schönen  Spaß an dieser nun immer noch offenen Frage. Ihre Erläuterungen, daß es in manchen Kliniken gern gesehen wird, wenn ein Ärzteteam gemischt-geschlechtlich  besetzt ist, ist  natürlich keine wirkliche Antwort. Allerdings, sagt sie, gehe die Zahl der männlichen Gynäkologen heutzutage deutlich zurück. Naja …. Auch das ist keine Antwort. Manche Fragen im Leben bleiben eben einfach offen.

2 Kommentare:

noschoko hat gesagt…

frauenärzte können das alles nie kriegen, was sie da behandeln. das ist doch schon was - arzt sein ohne angst haben zu müssen, es könnte einen mal selber treffen. also ich glaube, das ist ein gutes motiv, wenn auch vermutlich unbewußt :)

lg aus wien
ursula

Sati hat gesagt…

Eine weitere herrliche Erklärung .... sehr interessante Variante. Danke für die erquickliche Ergänzung, Sati