Dienstag, 18. Januar 2011

Der Handleserin in der Limousine neulich ....

.... habe ich eine sehr klare Ansage gemacht auf ihren aufdringlichen Vorschlag, mir aus der Hand zu lesen:
NIX DA !!!
Es war eine Großmutter mit knapp zweijährigem, sehr bezaubernden Enkel und einem jungen Onkel dazu, die ich vom Kinderkrankenhaus abholte. Sie hätte sich gerne etwas mit meiner Dummheit dazu verdient ... aber sie hat auch verstanden, daß ich definitiv keinen Wunsch hatte nach ihren "Prognosen". Dennoch fing sie an zu reden, obwohl sie nur meine Handaußenseiten am Lenkrad sah und nicht meine Linien:  "Ah, du wirst eine große Überraschung erleben (Ah, welch eine Überraschung !? - wo doch das ganze Leben voll davon ist) - aber in der Liebe hast du kein Glück (ich trage keinen Ehering ... und schätze mal grob und vielleicht noch zu optimistisch für die übrigen 20 %, daß etwa     80 % meiner Mitmenschen nicht wirklich im dauerhaften Liebesglück schwelgen)."
Ich werde ärgerlich und sage: "So - das reicht jetzt. Ich lese mir meine Hand selber - dafür brauche ich niemanden!"
Einen Moment herrscht Stille.
Dann die vorsichtige Frage "Wirklich?"
und meine Antwort "Ja."
"Dann kannst du ja meine Hand lesen?!"
"Den Teufel werde ich tun!"
Das Thema ist geklärt.
Ich stelle fest - daß mich die alten Zigeunerinnen nicht mehr beeindrucken - und das ist gut so. Die wissen nämlich - auch nicht mehr als ich. Zwei von der Sorte - haben mir schon genug Übles vorhergesagt, einst. Und ich meine das durchaus so: Ich kann meine Hand selbst lesen. Und wie ich neulich schon mal sagte: Es ist auch das Beste, das eigene Horoskop selbst zu lesen - alle Anderen interpretieren zuviel von ihrem eigenen Zeug und ihrer Weltsicht da hinein.

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