Je mehr das stinkt, desto schöner duftet das hinterher" ...
... sagt der Herr Carsten Maschmeyer gleich zu Beginn dieser Reportage - und das sagt schon viel über ihn - die so klar die Verquickungen zwischen ihm und seinen FreundInnen aus den ersten Reihen der Regierungsbänke, quer durch alle Parteien, zeigt.
Natürlich alles auch medienwirksam inszeniert -
Wetten Das!.
Hier siehst du, wie deine "Riester-und/oder Rürup-Rente" versandet und du siehst und hörst u.a. auch ein paar harsche Worte, wie sie der Herr Riester spricht.
Und dann nimm mal diese Reportage nur als ein Beispiel für die Formen der Verquickung von Politik und Privatwirtschaft - siehe Finanz- und Bankenjonglagen allerorten. Danach - sollte jede(r) wissen, wem von den "Offiziellen" er noch vertrauen möchte, falls er so etwas überhaupt noch tut. Was dumm genug wäre.
Eingedenk der aktuellen "Euro-Schirm-Trancen" (hier ein trefflicher Blog und Blogbeitrag zur Wortwahl seitens der uns Verarschen-wollen-den) - verwandelt sich der Herr Maschmeyer schon wieder in einen eher harmlosen Kleinbetrüger ...
Danke an die Macher - es gibt eben doch noch (wenige) Sternstunden auch bei den offiziellen Medien!
Als beobachtende Zwillingssonne muß ich allerdings hinzufügen, daß ich nicht unbedingt immer Mitgefühl mit den Betrogenen habe, aus mehrerlei Gründen. Zunächst einmal haben die meisten von uns jahre- bzw. jahrzehntelang ihre Gelder solchen Leuten anvertraut, weshalb von Haus aus schon eine Neigung zum Harakiri vorhanden sein muß. Auch - und aktuell gerade - bei Geldangelegenheiten gibt es schließlich ebensoviel Eigenverantwortung wie in anderen Bereichen des Lebens auch.
Wieso vertrauen ältere Damen irgendeinem Sparkassenfuzzi -zigtausende Euronen an, kultivieren aber bei jedem Schritt vor
die Tür ihre neurotische Handtaschendieb-Phobie (oder gehen mißtrauisch davon aus, daß der/die TaxifahrerIn bestimmt einen Umweg fährt, um solcherart äußerst mühselig einen geschätzten Fahrgast um ein paar Cent zu betrügen ...)?
Zum Anderen war die Motivation bei vielen dieser sogenannten "Kleinanleger" die gleiche, wie bei den großen Haien: Gier und Geiz. Macht also nur einen quantitativen Unterschied.

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