Meistens kommt die grundlegende Antwort sehr zügig: Gar nichts.
Die Karten werden woanders gemischt - was ich aus eigener Erfahrung sagen darf, da ich auch schon Zeiten erlebt habe, wo ich mir alle paar Tage am Geldautomaten 500 oder 1.000 DM geholt habe - und diese habe ich ebenso verbraten, wie heute einen 50er.
Es geht die Mär, daß mensch eine gute Ausbildung braucht, um es zu etwas zu bringen. Eine dumme Mär, wie zahlreiche gut-ausgebildete "Prekäre" inzwischen beweisen. Und viele durchaus Dumme - fahren dort in fetten und teuren Schlitten vor. Ich sitze da also - und schaue nur. Frage mich - was genau den Unterschied macht? Vieles wird behauptet - viele, die es "zu etwas gebracht haben" - bezeichnen sich gerne als "Leistungsträger der Gesellschaft", was ich einfach frech finde. Würde ihnen nicht mal ihren ehrlichen Einsatz absprechen wollen - aber zum Leben gehört eben auch viel Glück, Bon-chance. Und die dümmsten Bauern ernten ja auch die bekannten, besonders dicken Kartoffeln.
Es gibt soviele echte Leistungsträger in diesen Systemen - die sich den ganzen Tag wahrlich den Arsch aufreißen und allzu viele Stunden ihres Lebens Leistungen für Andere und für Dumping-Löhne erbringen - und die nie zu etwas kommen in ihrem Leben - also, was Geld betrifft. Sie werden nicht nur ein lächerliches Salär erhalten, sondern auch keinerlei Anerkennung dafür, daß sie sich den Arsch aufreißen.
Andere - bekommen alles in selbigen hineingeschoben - ohne jemals im Leben auch nur den Ansatz von (Fron-) Dienst zu leisten. Wenn sie dazu auch noch frech sind, werden sie behaupten, daß sie es verdient haben - und die Anderen einfach nur zu dumm seien- und womöglich werden sie auch noch ein Sahnehäubchen draufsetzen und behaupten, die "Prekären" seien eben faul und arbeitsscheu. Also ihre Putzfrau beispielsweise - die ihnen den Dreck hinterm dekadenten Arsch wegwischt.
Die "Mittelmäßigen" werden vielleicht behaupten - sie hätten ihr Leben lang "das Rechte" getan und deshalb hätten sie ein gutes Auskommen verdient.
Den Vogel schießen solche ab, die behaupten, ein Mensch müsse sich das Recht auf Leben verdienen. Ver-Dienen. Dienen. Und das sind meist solche - die keinen Schimmer haben, was "Dienen" überhaupt bedeutet - aber sie verlangen es gnadenlos von Anderen.
Daher ja meine praktische Grundidee - jeder, der einen Stab über
Andere brechen möchte - soll diesen zunächst einmal mit allen
Konsequenzen selbst tragen - für mindestens ein halbes Jahr - damit wäre
schon viel Unsinn aus der Welt geschafft.
Hier - nochmal zum -zigsten Male die Bedienung aller angeführten Klischees.
Ein Fazit - gibt es hier nicht. Nur die Erkenntnis, daß alle ungeheuer
viel dummes Zeug reden. Und keine Ahnung haben - wie das Leben spielt.
Du kannst ebenso schnell auf Deinen dekadenten Arsch fallen - wie Du
unverhofft und unvermutet plötzliches Glück erfahren kannst. Aber sicher
- liegt es nicht daran, daß Du "besser oder schlechter" bist als
sonstwer ... und niemand muß sich ein Recht auf seine Existenz
ver-dienen ... dies ist mit der Geburt gegeben. Und mit dem in
unausweichlicher Konsequenz darauffolgenden Tode - tritt sogar eine Art
Gerechtigkeit ein.
Hier - nochmal zum -zigsten Male die Bedienung aller angeführten Klischees.

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