Der Asiate - von Haus aus zurückhaltend - war der bislang einzige Mensch, der gerne in den Lautstärken-Regler greifen durfte. Ich machte die Musik leiser - um ihn nicht zu belästigen - er drehte sie wieder lauter - mit einer Nachfrage - wobei er anmerkte, wie wunderschön doch diese Musik sei - Ja!
So - schwebten wir durch die Stadt und durch den Irrsinn - in recht tiefer Kontemplation. Schweigend. Zufrieden Ich heulte leise vor mich hin - vor Freude - über die Gamben-Töne.
Und über die Freude des gemeinsamen und doch fremden Genusses - des Süßen an sich.

1 Kommentar:
"Alles Festlegen verarmt".
...Eine einzige Überschrift gereicht für die gestrigen Beiträge...
Du fährst mit Himmelstönen durch Werbeschildwälder und lauschest in Asche darbenden- beinahe Klostervorsteherin, weise Dahinbrausfrau, du....
Gruß von Sonja
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