Mittwoch, 30. Juni 2010

Anfassen und zulallen

Also, die Sache mit dem Duzen - kann ich gut an mir abprallen lassen.
Die nächste Herausforderung ist - wenn sie dich anfassen.
Verständnisheischend deinen Arm tätscheln, anstupsen, dran klopfen, vielleicht sogar das Handgelenk berühren etc. pp.
Mal abgesehen davon, daß du gerade fährst - und im Grunde beide Hände dafür benötigst und/oder in Bereitschaft hast. Zumal ich jetzt nicht zu den FahrerInnen gehöre, die in einer Hand den Kaffeebecher balancieren.
Das ist wieder so eine Form der unerwünschten Vertrautheit - wenn sie eben zutraulich werden und deinen Arm tätscheln ..... nach dem zustimmungsheischenden Motto:
"Nö - du weiß´ doch bestemmp, wie isch dat meine ......" 

Jaja, jenau - du verstehs misch doch bestemmp .....
do häs doch e jroß Hätz un esu vell met Minsche ze dun

"Nä, also wat isch ja nie em Lävve wääde wullt, wör Taxifahrerin!"
"Nä - dat künnt isch net..."

Auf hochdeutsch:
Ich würde mich selbst nicht so antreffen wollen,
wie ich mich hier gerade benehme!"
Hab´ich auch schon ein paar mal so gehört.
Immerhin - eine tiefgründige Selbsterkenntnis.

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